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25.07.2018 10:00

IWF sieht keine chinesischen Währungstricksereien

BEIJING (AFP)--Der Internationale Währungsfonds hat sich von dem Vorwurf von US-Präsident Donald Trump distanziert, China betreibe "illegale Währungsmanipulation". Es gebe "keine Belege" für derartige Eingriffe Beijings, sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld im US-Fernsehsender CNBC. Nach Beobachtung des IWF habe die chinesische Regierung "nicht in den Währungsmarkt interveniert".

Trump hatte China wie auch der EU vorgeworfen, den Wert ihrer Währungen künstlich zu drücken, um sich Vorteile im internationalen Handel zu verschaffen. Hintergrund der Attacke sind die niedrigen Kurse von Yuan und Euro.

Die chinesische Währung war vor Kurzem auf ihren niedrigsten Wert seit einem Jahr gesunken. Auch der Kurs des Euro ging in den vergangenen Monaten deutlich zurück. Ein niedriger Währungswert ist für die Exporteure des jeweiligen Landes günstig, weil dies den Preis ihrer Waren auf dem Weltmarkt senkt.

Obstfeld sagte nun aber, der Druck auf den Yuan gehe von Faktoren wie einem gesunkenen Wachstum der Wirtschaft, leichten Zinssenkungen durch die Zentralbank und den US-Strafzöllen gegen China aus. Zu dem derzeit relativ niedrigen Eurokurs äußerte sich der IWF-Experte in dem Interview nicht. AFP

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